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Gesichtsmaske beim Joggen im Freien: Wann ist sie sinnvoll?

Gesichtsmasken gehören mittlerweile zum Alltag. Doch wann sollte man sie beim Joggen tragen?

Die Sportmedizinerin Caitlin Lewis, MD, erklärt, wann eine Maske beim Laufen sinnvoll ist und wann nicht.

Maskenpflicht beim Joggen im Freien?


Oft sieht man überfüllte Parks und Wege. Einige tragen Masken, andere nicht.

„Ob man beim Joggen eine Maske tragen sollte, hängt vom Ort ab“, so Dr. Lewis.

Einige Städte und Länder haben Maskenpflichten erlassen. Informieren Sie sich bei den örtlichen Behörden. Es hängt davon ab, wo Sie wohnen und wo Sie laufen.

Generell gilt: Tragen Sie eine Maske, wenn Abstandhalten schwierig ist. In Menschenmengen ist eine Maske ratsam.

Wenn Sie allein in der Nachbarschaft laufen und nur selten andere sehen, ist eine Maske oft nicht nötig. Gehen Sie auf die andere Straßenseite oder halten Sie zwei Meter Abstand.

Dies gilt auch für Wandern und Radfahren. Aber: Eine Maske ist kein Ersatz für Abstandhalten!

So funktioniert es: Eine Maske reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Atemtröpfchen andere erreichen. Sie könnten das Virus unwissentlich tragen. Auch andere möchten sich schützen. Auf einem abgelegenen Bergpfad, weitab von anderen, ist eine Maske nicht nötig, so Dr. Lewis.

Wie beeinflusst eine Maske mein Lauftraining?


Wenn eine Maske erforderlich ist, beachten Sie Folgendes:

„Eine Maske reduziert den Luftstrom und erschwert das Atmen“, sagt Dr. Lewis. „Es reduziert nicht den Sauerstoff oder hält Kohlendioxid zurück. Aber es beeinflusst Leistung und Tempo.“

Es kann schwerer fallen, wieder zu Atem zu kommen. Sie fühlen sich schneller erschöpft, selbst in guter Form. Passen Sie die Intensität an.

Achten Sie auf Ihren Körper und ungewöhnliche Symptome.

Achten Sie auf:

  • Brustschmerzen
  • Schwindel
  • Atemnot

Bei Beschwerden suchen Sie einen sicheren Ort abseits des Weges, halten Abstand und nehmen die Maske ab. Setzen Sie sich oder gehen Sie, bis Sie sich besser fühlen.

Je öfter Sie mit Maske trainieren, desto besser gewöhnen Sie sich daran. Ihr Körper passt sich an.

Worauf Sie bei Laufmasken achten sollten


Eine feuchte Maske, besonders bei Kälte, ist unangenehm.

„Eine verschwitzte Maske filtert schlechter“, sagt Dr. Lewis. Sie ist weniger atmungsaktiv und unbequem.

Wählen Sie Trainingsmasken aus feuchtigkeitsableitendem Material, das nicht zu dick ist. Laufmasken haben oft Bänder für Kopf oder Ohren.

Die Maske sollte eng anliegen und Nase und Kinn bedecken. Eine gute Passform reduziert das Berühren des Gesichts.

Halten Sie Ihre Laufmaske sauber. Wechseln Sie die Maske bei jedem Lauf, so Dr. Lewis. Bei langen Läufen (oder starkem Schwitzen) nehmen Sie eine zweite Maske zum Wechseln mit.

Waschen Sie sich vor dem Abnehmen der Maske die Hände oder nutzen Sie Desinfektionsmittel.