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NFL-Niederlage wirkt sich auf Ihre Essgewohnheiten aus – Studie offenbart Zusammenhang

NFL-Niederlage wirkt sich auf Ihre Essgewohnheiten aus – Studie offenbart Zusammenhang

Eine Niederlage des Lieblings-NFL-Teams kann Fans dazu verleiten, ungesund zu essen.

Eine Studie der INSEAD Business School, veröffentlicht in Psychological Science, zeigt: Bewohner von Städten, deren NFL-Team sonntags verliert, greifen montags zu 10 % mehr Kalorien und 16 % mehr gesättigten Fetten.

Joseph Rock, PsyD, Psychologe an der Cleveland Clinic, erklärt: Bei Unwohlsein suchen wir Trost in Komfortessen. „Es löst nichts, aber es fühlt sich kurzfristig besser an“, sagt er. „Wir denken nicht langfristig, sondern wollen sofortige Linderung.“

Studie analysiert Essverhalten nach NFL-Spielen

Die Forscher untersuchten zwei Saisons lang das Verhalten in 30 NFL-Städten und verglichen es mit Städten ohne Teams. Ergebnisse:

  • In Verliererstädten: +16 % gesättigte Fette, +10 % Kalorien
  • In Siegerstädten: -9 % gesättigte Fette, -5 % Kalorien

6 Tipps für gesundes Anfeuern

Warum Niederlagen zum Überessen führen – und Siege bremsen

Die Experten vermuten: Team-Niederlagen bedrohen die Identität, was zu mehr Essen als Bewältigungsstrategie führt. Siege stärken hingegen die Selbstkontrolle.

„Bei Siegen fühlen sie sich gut und müssen nicht zu Junkfood greifen – ein Gespräch übers Spiel reicht“, ergänzt Dr. Rock.

Strategien für Fans: Einen Plan schmieden

Forscher empfehlen Selbstbestätigung: Notieren Sie, was im Leben zählt, wie Familie. Das mildert Niederlageneffekte.

Dr. Rock rät: „Seien Sie vorbereitet. Vermeiden Sie ungesunde Snacks am Montag, um Impulsen vorzubeugen.“