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Wissenschaftlich bewiesen: Die gesundheitlichen Vorteile des Gehens für Körper und Geist

Egal, ob Sie durch Sport Ihre Gesundheit verbessern, eine Knieverletzung rehabilitieren oder einfach frische Luft genießen möchten – Gehen ist eine ideale Lösung. Sogar für ambitionierte Marathonläufer kann ein Walk/Run-Programm Vorteile bieten. „Wenn Sie langsamer werden, sinkt das Verletzungsrisiko, und Sie können mehr Marathons in Folge laufen“, erklärt Clyde Shank, ein erfahrener Läufer aus Plano, Texas, mit fast 300 absolvierten Marathons.

„Gehen ist eine der einfachsten Übungen: Alles, was Sie brauchen, sind ein Paar Schuhe“, betont Meghan Kennihan, USATF-zertifizierte Lauftrainerin und NASM-zertifizierte Personal Trainerin. Und das Beste: Es lässt sich fast überall umsetzen.

Gesundheitliche Vorteile des Gehens

Um Sie zu überzeugen, hier wissenschaftlich fundierte Vorteile des Gehens als niedrigschwellige Aktivität:

Kaum Nebenwirkungen

Eine umfassende Übersichtsarbeit im British Journal of Sports Medicine zu Gehgruppenprogrammen ergab „keine nennenswerten nachteiligen Nebenwirkungen“. Stattdessen senkte Gehen Blutdruck, Cholesterin, Ruheherzfrequenz, BMI und Depressionssymptome signifikant.

Lindert Krankheitsfolgen

Gehen hilft, mit den Belastungen chronischer Erkrankungen umzugehen. Eine Rezension in Europe PMC zeigt, dass es Krebspatienten bei Selbstfürsorge unterstützt und Lethargie sowie soziale Isolation mindert.

Verbessert die glykämische Kontrolle

Forscher analysierten in PLOS One 18 Studien zu Typ-2-Diabetes-Patienten: Beaufsichtigtes Gehen senkt A1c-Werte nachweislich. Empfehlung: Trainer oder motivierende Online-Programme für beste Ergebnisse.

Stärkt gegen Typ-2-Diabetes

In einer Studie im American Journal of Clinical Nutrition reduzierten sechs fettleibige, inaktive Männer (19–31 Jahre) durch 16 Wochen Gehen (5 Tage/Woche) ihren Nüchternblutzucker, senkten Insulin um 43 % und Insulin/Glukose-Verhältnis um 36 %. Körperfett und Insulinbedarf nahmen ab.

Fördert Gehirngesundheit

Im Journal of the American Geriatrics Society profitierten 150 Senioren (68–76 Jahre) von wöchentlichem 90-minütigem Gehen: Höhere Wortflüssigkeit und bessere Motorik im Vergleich zur Kontrollgruppe.

2 einfache Einstiegsmöglichkeiten

1. Treten Sie einer Online-Community bei

Eine Studie im Journal of Medical Internet Research belegt: Geher in Online-Gruppen hielten ihr Programm 13 % öfter durch. „Online-Communities reduzieren Abbrüche“, schlussfolgern die Autoren. Kennihan ergänzt: „Sie motivieren, fordern zur Rechenschaft und verbinden Gleichgesinnte.“

2. Gehen Sie mit dem Hund

Keine eigene Hund nötig – Therapiehunde reichen. In Clinical Nursing Research hielten 26 bzw. 50 Wochen Gehen mit Hunden 52 % bzw. 72 % der Teilnehmer dran. Hauptgrund: „Die Hunde brauchen uns zum Gassi gehen.“