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Gehen verlängert die Lebensdauer: Studie mit 315.000 Teilnehmern zeigt 35 % geringeres Risiko – auch für späte Einsteiger

Das Schnüren Ihrer Laufschuhe zahlt sich für Ihre Gesundheit aus: Gehen verbrennt Kalorien, verbessert das Gleichgewicht, stärkt Muskeln und hebt die Stimmung. Neueste Forschungsergebnisse belegen zudem einen Zusammenhang mit längerer Lebensdauer – selbst bei zuvor inaktiven Personen. Hier die Schlüsselerkenntnisse der Studie und praktische Tipps, um davon zu profitieren.

DIE WISSENSCHAFT

Forscher analysierten die langfristigen Bewegungsgewohnheiten von über 315.000 Teilnehmern. Ältere Erwachsene, die seit der Pubertät regelmäßig aktiv waren, wiesen ein um 36 % geringeres Risiko für Gesamtmortalität auf als Sitzende. "Körperliche Aktivität beeinflusst zahlreiche biologische Prozesse, darunter den Glukosestoffwechsel und die Gewichtskontrolle", erklärt Alpa Patel, PhD, Senior Scientific Director der American Cancer Society.

Haben Sie Ihre Jugend lieber vor dem Fernseher verbracht? Kein Problem: Wer mit 40 oder 50 Jahren erst startet, erzielt ähnlichen Schutz – das Sterberisiko sinkt um 35 %. Auch das Risiko für Herzkrankheiten und Krebs nahm bei Spätstartern ab, verglichen mit Nie-Sportlern.

ERSTE SCHRITTE

"Die genauen Mechanismen und optimale Aktivitätsmengen werden noch erforscht", sagt Patel, "doch etwas ist immer besser als nichts." Selbst kurze zügige Spaziergänge bringen Vorteile.

"Es ist nie zu spät, gesundheitsfördernde Aktivitäten zu beginnen. Gehen ist einfach und kostengünstig", ergänzt Dr. Somwail Rasla, Kardiologe am Saint Vincent Hospital in Worcester, Massachusetts. "Wie bei jeder Aktivität zählen Dauer und Häufigkeit – wie lange und wie oft [Sie gehen], maximiert den Nutzen", betont Rasla.

Für Anfänger: Starten Sie mit 10 Minuten um den Block und steigern Sie schrittweise. Für mehr Challenge: Integrieren Sie Steigungen oder Gewichte.