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Gewichtszunahme in den Wechseljahren erfolgreich bekämpfen – Expertenrat von Dr. Holly Thacker

Die Gewichtszunahme während der Menopause ist häufig so ausgeprägt, dass viele Frauen sie als "Meno-Topf" bezeichnen – diesen hartnäckigen Bauchspeck, der durch hormonelle Umstellungen und einen verlangsamten Stoffwechsel entsteht.

Eine schnelle Lösung gibt es nicht, doch Gewichtszunahme in dieser Phase ist vermeidbar. Obwohl Hormontherapien unterstützend wirken können, basiert der Erfolg auf bewährten Grundsätzen: kalorienreduzierte Ernährung und regelmäßige Bewegung.

Praktische Ansätze für Ernährung und Bewegung

Als Gynäkologin empfehle ich meinen Patientinnen folgende Strategien:

Führen Sie ein Ernährungstagebuch. Viele unterschätzen ihre Kalorienaufnahme. Notieren Sie alles, was Sie essen, und ziehen Sie einen registrierten Ernährungsberater hinzu, um einen maßgeschneiderten, gesunden Plan zu erstellen.

Integrieren Sie Krafttraining. Für Frauen ab etwa 40 ist Muskelaufbau essenziell, da der Körper sonst Muskelmasse abbaut. Nutzen Sie Gewichte und Apps, um Ihre Routine zu planen und zu tracken.

Handeln Sie präventiv vor der Menopause. Frauen vor den Wechseljahren: Bringen Sie Ihr Gewicht jetzt in Form und bauen Sie eine nachhaltige Trainingsroutine auf, die Sie langfristig beibehalten.

Ursachen des "Meno-Pot"

Wie anspruchsvoll der Kampf ist, hängt von Körpertyp und Gesundheit ab.

Verlangsamter Stoffwechsel und Hormonverlust erschweren das Gewichtshalten nach der Menopause – natürlich durch Alterung. Muskelmasse nimmt ab, der Grundumsatz sinkt.

Hormonelle Schwankungen stören Schlaf und Appetit. Weniger Erholung steigert Stresshormone, was Heißhunger auf Ungesundes begünstigt.

Frauen mit Diabetes, PCOS, Schlafapnoe oder nach Operationen (Hüfte, Knie, Fuß) sind besonders gefährdet, da Energie und Mobilität leiden.

Bleiben Sie beharrlich: Langsame, stetige Änderungen in Ernährung und Bewegung führen zu einem gesünderen Lebensstil.

Von: Holly L. Thacker, MD