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6 Experten-Tipps einer Physiotherapeutin: Verletzungen beim Marathontraining vermeiden

Stellen Sie sich vor: Sie überqueren siegreich die Ziellinie eines Marathons, eine prestigeträchtige Medaille um den Hals. Monate harter Arbeit und Hingabe zahlen sich aus – Ihr Bucket-List-Ziel ist erreicht.

Aber wie gelangen Sie gesund und verletzungsfrei ans Ziel? Bei 42,2 Kilometern kann viel schiefgehen. Folgen Sie diesen sechs bewährten Tipps von Physiotherapeutin Monica Betchker, PT, mit jahrelanger Erfahrung in der Lauftherapie.

  1. Genügend Zeit für das Training einplanen
    Ein häufiger Verletzungsgrund: Zu wenig Vorbereitungszeit. Ihr Körper braucht 12 bis 20 Wochen, um sich auf die Distanz einzustellen – je nach Fitnesslevel und Ziel. "Trainingspläne gliedern sich oft in Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Elitevarianten", erklärt Betchker. "Bestimmen Sie Ihr Level zuerst." Planen Sie rückwärts vom Renndatum: Sie werden es sich danken!
  2. Wöchentliche Kilometer dosiert steigern – nicht zu schnell, nicht zu langsam
    Kennen Sie Ihren Basiskilometerstand? Für Einsteiger reichen 25 km/Woche als Startpunkt; Fortgeschrittene laufen oft über 65 km. Die 10%-Regel gilt: Wöchentliche Steigerung um ca. 10 %. "Für viele ist das zu konservativ", sagt Betchker. Anfänger mit guter Basis oder Fortgeschrittene können 20–25 % zunehmen – abhängig von Ihrem Wohlbefinden.
  3. Lassen Sie Ihre Laufanalyse durchführen
    Eine professionelle Ganganalyse bewertet Ihre Biomechanik: Landung, Knieposition, Haltung. Sie optimiert Effizienz und minimiert Verletzungsrisiken durch Korrektur von Fehlern. Ideal für Anfänger wie Profis, unabhängig von der Distanz.
  4. Achten Sie auf passendes Schuhwerk
    Richtige Schuhe und Socken sind essenziell. Zu enge Modelle verursachen Blasen oder Reizungen. Betchker empfiehlt eine fachliche Anpassung in Laufgeschäften oder Physiotherapien. "Falsche Schuhe bergen Risiken von Zerrungen bis Stressfrakturen", warnt sie. Wählen Sie nahtlose, feuchtigkeitsableitende Socken – Baumwolle saugt und scheuert. Investieren Sie: 42,2 km erfordern glückliche Füße!
  5. Integrieren Sie Cross-Training
    Marathonvorbereitung erhöht Überlastungsrisiken. Cross-Training schont Erholungsphasen, passt den Körper an und stärkt Muskeln. Radfahren, Schwimmen oder Ellipsentrainer sind top – letzterer ohne Aufprall. "Halten Sie die Intensität ausgleichend", rät Betchker. "Eine Stunde für 8 km Laufen? Dann eine Stunde Cross-Training."
  6. Aufwärmen und Abkühlen nicht vergessen
    5–10 Minuten reichen: Dynamisches Dehnen (lauffähige Bewegungen) wärmt auf. Abkühlen senkt Puls, entspannt und fördert Milchsäureabbau. Ergänzen Sie mit Foam-Rolling für bessere Durchblutung, Mobilität und Verletzungsschutz.