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5 wissenschaftlich belegte Gründe, warum Gehen so unterschätzt wird

Im Vergleich zu vielen Workouts wie Spinning oder Boxen, die spezielle Ausrüstung und Anleitung erfordern, ist Gehen ein reines Körpergewichts-Training. Es braucht nur Motivation, bequeme Schuhe und lässt sich jederzeit, überall durchführen. Ideal zur Steigerung der Cardio-Ausdauer bei minimaler Belastung, fördert es zudem Zeit in der Natur – wo Studien einen gesenkten Cortisolspiegel (Stresshormon) und eine ruhigere Herzfrequenz belegen.

Trotzdem gilt Gehen oft als „unnötig“. Hier sind fünf fundierte Gründe, warum das ein Irrtum ist:

1. Es bringt Sie in Bewegung

In unserer sitzenden Gesellschaft, wo „Sitzen das neue Rauchen“ heißt, ist jede Aktivität besser als nichts. Britische Forscher zeigen: Schon 30 Minuten Sitzen oder Stehen schadet der Gesundheit. Die CDC empfiehlt 150 Minuten moderates Training pro Woche – aufteilbar nach Ihrem Alltag. Gehen durchs Einkaufszentrum zählt, optimal sind 15–17 Minuten pro Kilometer.

2. Es reduziert die Sterblichkeit

Eine Studie mit über 50.000 Wanderern im Vereinigten Königreich fand: Regelmäßiges Gehen in normalem bis schnellem Tempo senkt die Gesamtmortalität um 20 Prozent – und das Herz-Kreislauf-Sterberisiko um 24 Prozent.

3. Es ist weniger verletzungsanfällig

Gehen verursacht deutlich weniger Verletzungen als Laufen. Eine systematische Übersicht ergab: Anfänger 27 Prozent, Langstreckenläufer 32 Prozent, Marathonläufer 52 Prozent pro Jahr.

4. Es bietet ähnliche Vorteile wie Laufen

Forschung aus „Arteriosclerosis, Thrombosis, and Vascular Biology“ belegt: Mäßiges Gehen mindert das Risiko für Herzkrankheiten, hohen Cholesterinspiegel, Diabetes und Bluthochdruck vergleichbar mit intensivem Laufen.

5. Es fördert kreatives Denken

Ob auf dem Laufband oder outdoors: Gehen boostet Kreativität. Stanford-Forscher stellten fest, dass kreatives Denken beim Gehen und kurz danach zunimmt.