
Der Sommer bringt hohe Temperaturen mit sich – ideal für Outdoor-Aktivitäten, aber auch ein Risiko für Hitzekrankheiten. Die optimale Trainings-Temperatur liegt bei 20–22 °C (68–72 °F). Bei 27 °C (80 °F) und mehr, besonders in praller Sonne, steigt die Gefahr rapide. Der Hitzeindex verstärkt dies: Ab 32 °C (90 °F) wächst das Risiko erheblich, da Sonne die gefühlte Temperatur um bis zu 8 °C (15 °F) erhöhen kann. Hören Sie auf Warnsignale Ihres Körpers!
Hitzeindex und direkte Sonne fördern hitzebedingte Erkrankungen. Fehlt das Schwitzen trotz Hitze, suchen Sie sofort Schatten, kühlen Sie ab und holen Sie medizinische Hilfe – vor allem bei folgenden Symptomen:
Symptome einer Hitzekrankheit:
- Pochende Kopfschmerzen
- Schwindel und Benommenheit
- Wenig oder kein Schwitzen trotz Hitze
- Rote, heiße, trockene Haut
- Muskelschwäche oder -krämpfe
- Übelkeit und Erbrechen
- Rascher Puls (stark oder schwach)
- Schnelle, flache Atmung
Sofortmaßnahmen:
- Arzt aufsuchen oder Notruf wählen
- In den Schatten oder ins Haus gehen
- Körper mit kaltem Wasser benetzen
- Kältepackungen auf Achseln, Leiste und Nacken legen
- Kühle Dusche oder Bad nehmen
- Viel Wasser trinken
Hitzeerschöpfung entsteht durch Überhitzung bei Aktivität in der Hitze und trifft Risikogruppen wie Herzkranke, Lungenpatienten, Schwangere oder Ältere häufiger. Der gefährlichere Hitzschlag kann tödlich enden, verursacht Hirnschäden und erfordert rasches Handeln: Kerntemperatur senken! Rufen Sie den Notarzt (112), gehen Sie in die Kälte, benetzen Sie die Haut, blasen Sie Luft zu oder duschen Sie kalt. Eispacks an Achseln, Leiste, Nacken und Rücken helfen.
Prävention ist entscheidend: Trainieren Sie frühmorgens oder abends, tragen Sie LSF 15+ Sonnencreme, bleiben Sie hydriert, meiden Sie Koffein/Alkohol und essen Sie wasserreiches Obst/Gemüse. Als Sportmedizin-Experten empfehlen wir: Hören Sie auf Ihren Körper und bleiben Sie sicher.
Bleiben Sie cool!