Tiefes Atmen ist nicht nur eine bewährte Methode, um Nerven zu beruhigen – es stärkt nachweislich auch Ihr Immunsystem. Als Experten für Fitness und Gesundheit wissen wir: Intensive Atmung während des Trainings unterstützt Herz und Lunge dabei, Krankheiten effektiver abzuwehren. Die Lunge transportiert sauerstoffreiches Blut zu den Kapillaren, das Herz pumpt es durch den gesamten Körper. Verbesserte Muskelarbeit und Sauerstofffluss fördern die Zirkulation von Immunzellen und aktivieren sie gezielt. Atmen im Sitzen
Schon langsames Ein- und Ausatmen im Sitzen aktiviert den Parasympathikus, der das Nervensystem entspannt. Intensive Atmung hingegen dämpft den Sympathikus, der Flucht- oder Kampf-Reaktionen mit Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin auslöst.
Stresshormone und Immunität
Zwar wirken Stresshormone oft negativ, doch in Maßen gelangen Cortisol und Adrenalin ins lymphatische Gewebe der Thymusdrüse – dem Reifungsort der Immunzellen. Eine Überlastung schädigt die Entwicklung, daher ist es entscheidend, wachsende Immunzellen zu schützen, damit sie zu starken Kämpfern reifen.
Die Power des Trainings
Bewegung aktiviert die Herz-Lungen-Funktion und setzt ruhende Immunzellen im lymphatischen Gewebe frei. Tiefe, schnelle Atmung steigert Herzfrequenz und Muskelaktivität, wodurch Immunzellen bis zu drei Stunden patrouillieren. Langfristig schützt das vor Krankheiten und reduziert Fehltage im Vergleich zu Untrainierten.
Praktische Tipps
Starten Sie mit 10 Minuten Bauchatmung, die die Lungenbasis erweitert. Probieren Sie Pranayama: Langsam und tief durch die Nase einatmen, sanft und vollständig ausatmen. Regelmäßige Praxis bei festen Zeiten baut stabile Immunabwehr auf.