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Inside adidas Runners: So helfen Laufrituale, Ziele zu erreichen

Von der Kleidung über das Essen bis hin zu Mantras oder dem Binden der Schnürsenkel: Laufrituale geben uns in einer unsicheren Welt ein Gefühl von Kontrolle. Studien belegen, dass Rituale vor dem Sport die Gehirnreaktion auf Misserfolge regulieren, Stress mindern, Ängste abbauen und die mentale Resilienz stärken. Sie fokussieren den Geist, beruhigen die Nerven und bauen in der Laufgemeinschaft Vertrauen auf – besonders wenn sie gemeinsam praktiziert werden.

Was sind Laufrituale und warum nutzen wir sie?

„Ein Ritual ist eine vordefinierte Abfolge symbolischer Handlungen, die oft durch Formalität und Wiederholung gekennzeichnet sind und denen ein direkter instrumenteller Zweck fehlt.“

Für Läufer bedeutet das: Der Knoten im Magen löst sich, wenn Sie Ihre Rennausrüstung am Vorabend vorbereiten. Angst vor Magenkrämpfen? Der gleiche Snack vor jedem Lauf verhindert Überraschungen. Manche nennen es Gewohnheiten oder Traditionen – doch oft folgen sie einem rituellen Muster. Seit jeher nutzen Menschen Rituale, um Leistungen in Sport, Reden, Prüfungen oder Dates zu optimieren. Sie mildern Stress und Angst, auch ohne direkten Zweck.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 in der Organizational Behavior and Human Decision Processes zeigte: Rituale senken Angst bei Leistungsaufgaben – subjektiv und physiologisch (z. B. Herzfrequenz). Sie wirken als Coping-Strategie, verbessern sportliche Leistung und motorische Fähigkeiten. Kein Wunder, dass Läufer Rituale einsetzen, um Struktur zu schaffen, Performance zu steigern und Rennängste zu besiegen.

Welche Rituale haben Sie?

Wir haben adidas Runners (AR) weltweit nach ihren Ritualen gefragt. Hier die Highlights:

JESSIE ZAPO, AR NYC zum Laufen in der Pandemie:
„Das Laufen selbst war ein Ritual, um nicht verrückt zu werden.“

EVE MAY, AR NYC zur Zusage:
„Bei Läufen vor Sonnenaufgang gehe ich vollständig angezogen ins Bett – kein Ausreden morgens möglich.“

CHRISTIAN STRAKA, AR Los Angeles zur mentalen Kraft:
„Vor jedem Lauf: 20 Minuten Atem-Meditation mit Hyperventilationstechnik für vegetative Nervenaktivierung.“

Rituale am Renntag bei adidas Runners

So meistern AR-Mitglieder Nervosität und erreichen Ziele:

PREET SINGH, AR Delhi/Mumbai wählt Musik:
„Am Renntag morgens 10–15 Minuten spirituelle Musik gegen Nervosität.“

BREN JANARI, AR Kapstadt:
„Ritual vor dem Rennen: Immer ein Erdnussbutter-Marmelade-Sandwich.“
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ETHAN MARAIS, AR Durban tankt Obst:
„Zwei Stunden vorher zwei Äpfel, 30 Minuten vor dem Lauf eine Banane. Rituale ändern sich nie.“

Lauf-Mantras für mentale Stärke

Probieren Sie Mantras wie die Lauflegende Kathrine Switzer (erste offizielle Frau beim Boston-Marathon 1967): „Sei furchtlos, sei frei, sei dankbar.“ AR-Läufer schwören auf sie bei Druck:

FABIAN CAICEDO, AR NYC:
„Yoda-Mantra: ‚Tu es oder tu es nicht – es gibt kein Versuchen.‘“

LEE RYAN, AR Abu Dhabi/Dubai:
„Lauf hart. Habe Spaß. Beende stark.“

Stärke durch Lauf-Communities

Rituale stärken Individuen und Gruppen – auch virtuell. AR-Kapitänin Reeti Sahai (Delhi) motiviert sich mit dem Gedanken an ihr post-Rennen-Instagram-Foto. Erfolge teilen inspiriert andere zu neuen Zielen und festigt Community-Bindungen.

Schließen Sie sich ab 29. März einer adidas Runners Digital Accountability Group an (via AR-Instagram). Bereit für April? „Run with AR: Go for 30“ Challenge in der adidas Running App.

Mehr zu Ritualen? Hören Sie Folge 1 der adidas Runners Mini-Podcast-Serie zu Mindset und Bewegung.

Abschluss

Muskelaufbau und Ausdauer sind wichtig – doch mentale Fokussierung besiegt Zweifel. Kleidung, Ernährung, Selbstgespräche: Rituale geben den Edge für PRs und Finishs. In der AR-Community finden Sie Motivation, Inspiration und Support. Das Vertrauen hier trägt Sie durch Zweifel.

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