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Über 40 essenzielle Laufbegriffe: Das Glossar, das jeder Läufer kennen muss

Weißt du, was Bib, Bonk und Bandit bedeuten?

Je mehr du läufst, desto mehr sprichst du wie ein echter Läufer. Diese umfassende Liste mit über 40 Laufbegriffen ist dein zuverlässiger Begleiter auf jeder Laufetappe – ob bei der Vorbereitung auf ein Rennen, beim Kauf neuer Laufschuhe oder beim Verständnis von Trainingsplänen.

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Lauf-Glossar nach Themen geordnet

Grundlegende Trainingsbegriffe

Aerob

Beim aeroben Training (auch „Cardio“ genannt) versorgt die Atmung die Muskeln ausreichend mit Sauerstoff. Typisch für Aktivitäten mit niedriger bis mittlerer Intensität wie Joggen.

Anaerob

Anaerobes Training entsteht, wenn die Atmung nicht genug Sauerstoff liefert. Das gilt für hochintensive Belastungen wie Sprints mit maximaler Anstrengung.

Abkühlung

Der Abschluss deines Lauftrainings: Herzfrequenz und Atmung senken durch langsames Gehen oder Joggen, ergänzt um Dehnübungen für den Unterkörper.

Core/Core-Training

Der Core umfasst die Muskeln im Rumpf (Bauch und Rücken). Er sorgt für Stabilität und verbessert deine Laufform. Trainiere ihn gezielt mit Übungen.

Cross-Training (XT)

Andere Sportarten wie Krafttraining, Radfahren oder Schwimmen stärken die Kondition, fördern Erholung und verhindern Verletzungen. (Nicht mit Crossfit verwechseln!)

DOMS

Delayed Onset Muscle Soreness (DOMS): Muskelkater 24–72 Stunden nach dem Training. Er zeigt keine Trainingsqualität an, sondern ungewohnte Belastung.

HF/HF-Zonen

Herzfrequenz (HF) misst Kontraktionen in Schlägen pro Minute (bpm). HF-Zonen basieren auf deiner maximalen Herzfrequenz (MHF) und definieren Trainingsintensitäten.

Milchsäure

Nebenprodukt bei intensiver Belastung (siehe Anaerob). Fühlt sich wie „Muskelbrennen“ an, ist aber harmlos.

Ruhetag

Unverzichtbar in jedem Trainingsplan: Der Körper passt sich durch Schlaf, Ernährung und Erholung an, um Übertraining zu vermeiden und Fortschritte zu sichern.

Dehnung dynamisch/statisch

Dynamisches Dehnen: Leichte, schwungvolle Bewegungen zur Aufwärmung. Statisches Dehnen: Halten einer Position nach dem Lauf zur Entspannung verspannter Muskeln.

VO2max

Maximale Sauerstoffaufnahme: Misst, wie effizient dein Körper O₂ nutzt. Sie sinkt als Erstes bei Trainingsunterbrechungen.

Aufwärmen

Start des Trainings: Herzfrequenz anheben, Muskeln durchbluten lassen – durch Joggen, dynamisches Dehnen oder Laufdrills.

Lauf-spezifische Trainingsbegriffe

Basistraining

Aufbau der Ausdauerbasis. Ideal für Anfänger vor einem Marathonprogramm.

Bonk

Plötzlicher Energiekollaps bei langen Läufen, auch „gegen die Wand laufen“ genannt. Vermeidbar durch richtige Ernährung und Planung.

Kadenz

Schritte pro Minute. Optimal oft bei 180 ± 10 – verbessert Effizienz und reduziert Verletzungsrisiken.

Lauf-ABC

Koordinationsübungen (Drills) zur Verbesserung der Lauftechnik, meist im Aufwärmen.

Leichter Lauf

Tempo, bei dem du dich unterhalten kannst.

Fartlek

Schwedisch für „Schnellspiel“: Unstrukturierte Intervalle mit Hügeln – spielerisch Geschwindigkeit trainieren.

Fußaufsatz

Ferse, Mittelfuß oder Vorfuß zuerst? Kein „bester“ für alle – individuell.

Intervalle

Schnelles Laufen abwechselnd mit Erholung (nicht stehenbleiben).

LSD/Langstrecke

Long Slow Distance: Langer, langsamer Lauf (bis 30 % der Wochenkilometer) für Ausdaueraufbau.

Negative Splits

Zweite Hälfte schneller als die erste (siehe Zwischenzeit).

Tempo

Minuten pro Kilometer/Meile – nicht verwechseln mit Geschwindigkeit (km/h).

Zwischenzeit

Zeit für einen Abschnitt im Training oder Rennen.

Streaking

Täglich mindestens 1,6 km laufen – eine Serie. (Nicht Nacktläufer!)

Strides

Kurze Beschleunigungen (30 Sek., bis 90 % Max.) zur Steigerung.

Tempolauf

Herausforderndes Tempo über feste Distanz/Zeit – trainiert Ausdauer und Mentale Stärke.

Trailrunning

Läufe auf unbefestigten Pfaden (Wälder, Trails). Fokus: Natur, max. 20 % Asphalt.

Über 40 essenzielle Laufbegriffe: Das Glossar, das jeder Läufer kennen muss

Rennen-Begriffe

5K, 10K…

Kilometer-Rennen: 5K = 5 km (3,1 Meilen) usw.

Bandit

Start ohne Anmeldung/Zahlung.

Bib

Startnummer mit Chip für Zeitmessung (siehe Chipzeit).

Carb-Loading

Kohlenhydrat-Ladung vor Rennen (>90 Min.) für Glykogenspeicher.

Chipzeit

Persönliche Zeit ab Überqueren der Linie (nicht Gun Time).

DNF/DNS

Did Not Finish/Start.

Gun Time/Uhrzeit

Offizielle Startuhrzeit (siehe Chipzeit).

HM (Halbmarathon)

21,0975 km. Sprint: ≤400 m; Mittel: 800–1609 m; Lang: 2000–42,195 km. Ultra: >Marathon (42,2 km).

Kick

Finaler Sprint zum Ziel.

PB/PR

Personal Best/Record für eine Distanz.

Taper

Reduziertes Volumen Wochen vor dem Rennen zur Energiespeicherung.

Über 40 essenzielle Laufbegriffe: Das Glossar, das jeder Läufer kennen muss

Weitere Begriffe

Mittelsohlenabfall

Dickenunterschied Vor-/Hinterfuß (mm). Beeinflusst Laufstil und Verletzungsrisiko.

Neutraler Schuh

Ohne Stabilitätsunterstützung (vs. Stabilitätsschuhe bei Pronation).

Pronation

Natürliche Innenrolle des Fußes. Schuhe für Über-/Unterpronation oder Neutral.

Runner’s High

Euphorie durch Endorphine/Endocannabinoide – süchtig machend!

Läuferknie

Schmerzen außen am Knie.

Schienbeinschmerzen

Schmerzen entlang des Schenkels innen.

Das war’s! Jetzt hol dir dein Bib, vermeide den Bonk und überhole den Banditen. Fehlende Begriffe? Schreib in die Kommentare!

Laufbegriffe-Sammlung

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