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Gehen oder Laufen: Was ist besser für die Herzgesundheit? Neue Studie gibt klare Antwort

Sowohl Gehen als auch Laufen fördern die allgemeine Gesundheit, unterstützen beim Abnehmen und stärken die Psyche. Bei der Herzgesundheit jedoch könnte Gehen die Nase vorn haben, wie eine aktuelle Studie zeigt. "Viele Menschen wollen nicht laufen", erklärt Dr. Paul Thompson, emeritierter Leiter der Kardiologie am Hartford Hospital. "Gehen bietet viele der Vorteile des Laufens, insbesondere für Ihr Herz."

Die Wissenschaft dahinter

In einer Studie, veröffentlicht in Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology, untersuchte Thompson über sechs Jahre 33.060 Läufer und 15.945 Geher. Beide Gruppen reduzierten ihr Risiko für Herzerkrankungen, doch Gehen wirkte sich stärker auf Blutdruck und Cholesterinwerte aus.

Eine weitere Untersuchung nennt Gehen "den ersten Schritt zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen". Es ist zugänglicher als Laufen – ideal für Einsteiger –, belastet die Gelenke weniger und minimiert Verletzungsrisiken, sodass Sie dranbleiben.

Warum die Gehgeschwindigkeit entscheidend ist

Die größten Herzvorteile entfalten sich bei zügigem Gehen. "Zielen Sie auf mindestens 100 Schritte pro Minute ab (ca. 5 km/h oder eine 20-Minuten-Meile)", rät Elroy Aguiar, PhD, Assistenzprofessor für Bewegungswissenschaften an der University of Alabama und Co-Autor der Studie.

Aguiars eigene Forschung bestätigt: Höhere Schrittfrequenz korreliert mit besserem BMI, schmalerem Taillenumfang und niedrigerem Insulinspiegel. Je schneller die Schritte, desto geringer die kardiometabolischen Risiken.

Das Fazit

"Jede Bewegung ist besser als keine, sei es Gehen oder Laufen", betont Aguiar. Für Laufen-Skeptiker oder Neulinge ist Gehen oft die ideale Wahl.

Starten Sie mit 30 Minuten, drei- bis fünfmal wöchentlich. Messen Sie eine Minute lang Ihre Schritte und halten Sie mindestens 100 pro Minute. Mit steigender Fitness Tempo steigern für mehr Intensität.