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Hundehalten fördert Abnehmen: Studien belegen mehr Bewegung und Gewichtsverlust

Auch bei schlechtem Wetter oder mangelnder Motivation sorgen Hunde für regelmäßige Bewegung. Forscher haben festgestellt: Hundebesitzer, die täglich Gassi gehen, sind aktiver als Menschen ohne Hund – und das führt langfristig zu spürbarem Gewichtsverlust.

Erfahren Sie, wie Hundehaltung gesunde Routinen schafft, welche Studien das belegen und warum auch Hundeförderung oder Freiwilligenarbeit beim Abnehmen hilft.

Wie ein Hund gesunde Gewohnheiten auslöst

„Eines der stärksten Motive für Gassigehen ist das Gefühl der Verantwortung“, erklärt Katie Potter, PhD, Assistenzprofessorin für Kinesiologie und Leiterin des Behavioral Medicine Lab an der University of Massachusetts Amherst. Ihre Forschung beleuchtet den Zusammenhang zwischen Hunden, Eigenverantwortung und Bewegungs动机. „Deshalb ist Gassigehen nachhaltig: Es appelliert an etwas Wichtiges – die Gesundheit und das Wohlbefinden des geliebten Hundes.“

Regelmäßige Spaziergänge sind essenziell für den Hund – und vorteilhaft für Sie. Die extra Schritte und verbrannten Kalorien erleichtern Hundebesitzern das Abnehmen deutlich mehr als Nicht-Hundehaltern.

Die Forschung im Überblick

Eine aktuelle Studie zeigt: Hundespaziergänger erreichen ihre Aktivitätsziele häufiger. Sie gehen wöchentlich 160 Minuten mehr zu Fuß als Nicht-Besitzer. 87 % der Hundehalter halten die täglichen Empfehlungen ein, gegenüber 63 % bei anderen. Täglich machen sie 2.000 Schritte mehr und 13 Minuten moderate bis intensive Aktivität. Schnelles Gehen verbessert nachweislich Langlebigkeit und Gesundheit.

Die Studie ergab zudem, dass Hundebesitzer auch ohne Hund andere Sportarten betreiben – die Gassiroutine verdrängt also keine anderen Aktivitäten.

Bei Älteren laufen Hundebesitzer täglich 22 Minuten länger und loggen 2.760 Schritte mehr. 87 % erreichen so ihre Ziele, im Vergleich zu 47 % bei Nicht-Hundehaltern.

Förderung und Freiwilligenarbeit wirken ebenso

„Machen Hunde uns aktiver, oder wählen Aktive Hunde?“, fragt Potter. In einer Pilotstudie ließ sie 11 Nicht-Hundebesitzer sechs Wochen Tierheimhunde pflegen. Ergebnis: Sie gingen 6,5 Tage pro Woche Gassi, stiegen um 1.192 Schritte täglich und sammelten 13 Minuten mehr moderate Aktivität.

Kein eigener Hund? Fragen Sie im örtlichen Tierheim nach. „Viele suchen Freiwillige für Gassirunden“, sagt Melanie Sartore-Baldwin, außerordentliche Professorin für Kinesiologie an der East Carolina University, die Tierheimhunde als Bewegungsbooster erforscht. „Lange Zwingerzeiten schaden Hunden psychisch. Es ist ein Gewinn für Mensch und Tier – beide profitieren von täglicher Bewegung.“

Fazit

„Jede Motivation zur Aktivität ist gesundheitsfördernd“, betont Philippa Dall, PhD, Senior Research Fellow an der Glasgow Caledonian University. Gassigehen ist oft sozial: Treffen mit anderen Besitzern stärken das Gemeinschaftsgefühl und reduzieren Isolation – wenngleich das noch spekuliert ist.

Ein Hund als Abnehmhilfe? Denken Sie an die langfristige Verpflichtung. Bei ausreichend Platz, Zeit und Budget schafft er eine nachhaltige Gehgewohnheit. „Die meisten Rassen brauchen täglich mindestens 30 Minuten; energiegeladene Rassen motivieren zu mehr“, rät Carri Westgarth, PhD, MPH, Dozentin für Mensch-Tier-Interaktion an der University of Liverpool und Autorin der Studie.

Starten Sie motiviert: Nutzen Sie Westgarths 6-Wochen-Ressource für bessere Gassiroutinen.