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Gehmeditation: So wird Ihr Spaziergang zu einer achtsamen Bewegungspraxis

Nutzen Sie Ihre Spaziergänge typischerweise für Podcasts, Musik oder Telefonate? Das ist wunderbar, doch Studien zeigen: Kombinieren Sie Gehen mit Meditation, steigern Sie Ihre gesundheitlichen Vorteile enorm.

In der Natur unterwegs zu sein, baut nachweislich Stress ab. Schon 20 Minuten auf Waldweg oder Grünfläche – wie um ein Fußballfeld – mindern Stress und Ängste spürbar. Meditation wirkt ähnlich. Obwohl wir ihre Vorteile kennen, fehlt vielen die Zeit dafür. Hier hilft die Gehmeditation.

Was ist Gehmeditation?

Autorin Mackenzie Havey beschreibt in „Mindful Running“, dass achtsame Bewegung für alle zugänglich ist – nicht nur für Leistungsläufer. „Sitzende Meditation wirkt auf manche einschüchternd. Achtsames Gehen macht Achtsamkeit greifbar, egal ob Laufen, Radfahren, Schwimmen oder Spazieren“, erklärt sie. „Ein achtsamer Geher schärft das nicht-wertende Bewusstsein für den Moment: Umgebung, Körper und Gedanken.“

Gehen eignet sich ideal zur Meditation, da es uns von Alltagsablenkungen löst, betont Meditationslehrerin und Reiki-Praktikerin Amie Young aus Collingwood, Ontario. „Wir sind konditioniert, ständig abgelenkt zu sein. Meditation ist ein Zustand des Seins statt des Tuns. Ablenkungen legen sich wie Staubkörner, und Wesentliches tritt klar hervor.“

Havey merkt an: Unsere Gedanken schweifen wachsend bis zu 50 % der Zeit in Zukunft oder Vergangenheit. Achtsames Gehen hilft, Muster zu erkennen und positiv umzulenken.

So starten Sie

Aktivieren Sie alle Sinne, rät Havey: Scannen Sie Umgebung, Körper und Emotionen. „Oft spüren wir nicht mal, wo unsere Gedanken sind.“

„Nutzen Sie ein Meditationslabyrinth oder fokussieren Sie sich auf den Atem – wie er sich beim Gehen anfühlt“, schlägt Young vor. „Konzentration auf Nasenlöcher, kühle Einatmung, warme Ausatmung bringt Sie ins Hier und Jetzt. Das ist schon Meditation.“

Apps wie Insight Timer oder Oak bieten geführte Gehmeditationen – wie Podcasts, doch nach innen gerichtet. Perfekt für den Übergang von auditiver Stimulation zur Achtsamkeit, besonders für Meditations-Neulinge.

„Achtsamkeit fühlt sich bei jedem anders an“, sagt Havey. Es gibt keinen falschen Weg. Probieren Sie: Konzentrieren Sie sich auf Atem, Körper und Umgebung. Sie kehren geerdeter, entspannter heim.

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