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Power Walking heute: Ist der schnelle Gang noch relevant?

Es gibt keinen exakten Startpunkt für das Power Walking, doch es wird oft als aerobisches Fitness-Walking bezeichnet und geht auf das Race Walking zurück, das 1904 olympische Disziplin wurde.

In letzter Zeit wirkt Power Walking weniger im Fokus – oder wird es einfach als normales Gehen abgetan? Wir haben recherchiert und mit Expertinnen gesprochen, um den aktuellen Stand dieses Fitness-Trends zu beleuchten.

Die Anfänge des Power Walkings

Bereits vor dem Racewalking existierte das, was wir als Fußgängerverkehr kennen. „Einzelpersonen legten Distanzen oder zeigten Geschwindigkeit zu Fuß“, erklärt Michele Stanten, Vorstandsmitglied beim American Council on Exercise und Autorin von „Walk Off Weight“. „Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war das in Europa ein populärer Zuschauersport.“ Später kamen Volksmärsche in den 1960er Jahren – beliebte Distanzwanderungen ohne Wettbewerb – gefolgt von Wohltätigkeitswanderungen in den 1970ern. „Die Popularität des Power Walkings stieg Ende der 80er, Anfang der 90er“, so Stanten. „Das fiel mit dem Boom von Laufen und Aerobic zusammen.“

Einen präzisen Grund für den Aufstieg gibt es nicht, betont Stanten. „Damals lernten wir, dass Bewegung nicht extrem sein muss – nicht jeder braucht 10-km-Läufe oder Marathons für Cardio-Fitness“, sagt Michele Olson, PhD, CSCS, außerordentliche Professorin für Sportwissenschaften an der University of California, Huntingdon College. „Walking ist eine körperfreundliche Cardio-Form, die jeder stemmen kann – kostengünstig und mit nur guten Trainingsschuhen machbar.“

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Power Walking für Fitness

Richtig ausgeführt zählt Power Walking voll zum Fitness-Training – es kann sogar Ihre Hauptübung sein. Probieren Sie 5 Meilen pro Stunde auf dem Laufband, ohne Formverlust: Das erfordert Tempo und Effizienz, die sich erlernen lässt, so Olson.

„Walking-Workouts integrieren Intervalle, Fartlek, Geländegänge, Hügel, Ausfallschritte, Seitwärts- oder Rückwärtsgehen“, erklärt sie. „Aktuelle Studien belegen: Täglich 15.000 Schritte halten fit, helfen beim Abnehmen und schützen vor Herzkrankheiten.“ Meist geht es um Gehen generell – doch impliziert das Power Walking, oder reicht normales Tempo?

Gibt es Power Walking noch?

Aus Public-Health-Sicht geht’s darum, alle zu bewegen – regelmäßiges Gehen ist top dafür. „Der Fokus liegt auf Schritten insgesamt, dank Pedometer“, sagt Stanten. „Dennoch lohnt Power Walking für alle, die schon gehen.“

Zusammengefasst: Lieben Sie Power Walking? Machen Sie es stolz! Trends vergehen, doch jede Bewegung – in jedem Tempo – ist Gold wert.