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Virtuelles Radfahren zu Hause: So meistern Profis den Lockdown-Training

Virtuelles Radfahren zu Hause: So meistern Profis den Lockdown-TrainingWährend auf Balkonen Lauf-Marathons stattfinden, erobern nun stationäre und virtuelle Rad-Marathons die Szene. Mit Trainern überwinden Radfahrer Lockdown-Herausforderungen und nehmen bequem von zu Hause an virtuellen Radsport- und Ironman-Events teil. So funktioniert's:

TRAINIEREN SIE BESSER UND REISEN UM DIE WELT – VIRTUELL


Statt das Fahrrad nach draußen zu rollen, montieren Radfahrer es auf speziellen Trainern. Gaurav Wadhwa aus Delhi, Leiter der Radsportgruppe Team Delhi Cyclists für 10-Jährige, erklärt: „Alles, was Sie brauchen, ist Ihr Fahrrad auf dem Trainer. Diese Geräte verbinden sich einfach per Bluetooth mit Laptop, Fernseher, Smartphone oder Tablet. Mit Preisen von 60.000 bis 3 Lakh Rupien eignen sie sich ideal für professionelles und Ausdauertraining.“

Apps wie Zwift, VeloViewer, Sufferfest, TrainerRoad, Rouvy oder VZfit ermöglichen Wettkämpfe gegen Fahrer weltweit.

Für zu Hause reicht ein Statikrad. Profis nutzen Turbo-Trainer, die direkt ans Fahrrad passen, um Marathons zu trainieren.
VIRTUELLE MARATHONS WERDEN REALITÄT!

Virtuelles Radfahren zu Hause: So meistern Profis den Lockdown-Training


Nishant Bhardwaj, Ironman-Triathlet und Trainer aus Mumbai, startet seit dem Lockdown in nationalen und internationalen virtuellen Rennen. „Seit April fahre ich samstags und sonntags mit. Ich habe 15 Online-Challenges gemeistert. Ironman veranstaltet wöchentlich globale Events – bis zu 200.000 Athleten nehmen teil“, sagt der Bankprofi.

Registrieren Sie sich online für Challenges in Distanzen wie 20, 40, 90 oder 180 km – manche zeitbasiert. „Synchronisieren Sie Ihre GPS-Uhr mit der Ironman-VR-Plattform oder nutzen Sie andere Apps“, rät Nishant. Diese Events halten Athleten fit und bereiten auf reale Rennen vor.

Virtuelle Rennen:

Virtuelles Radfahren zu Hause: So meistern Profis den Lockdown-Training
"Covid-19 cancelte das Race Across America (RAAM), für das ich seit 2018 trainiere. Glücklicherweise kam VRAAM – die virtuelle Version. 12 Tage, 4.500 km, Höhenmeter von 53.000 auf 77.500 m erhöht. Eine tolle Erfahrung, die mich auf das echte Event vorbereitet."
– LT Col Bharat Pannu aus Bengaluru, Dritter beim globalen VRAAM mit 4.086 km in 12 Tagen.


Virtuelles Radfahren zu Hause: So meistern Profis den Lockdown-Training
"Trotz Strom- und Internetausfällen schaffte ich 691 km von 700 geplanten – genug für Platz 3. Brutal nach 12 Stunden, aber mein erstes Indoor-Rennen war lohnenswert."
– Chaitanya Velhal, Triathlon- und Ironman-Trainer aus Pune, Dritter bei der National Ultra Time Trial Championship (24h nonstop).