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Warum wir vor dem Fernseher überessen – und 5 Tipps von Expertin Dr. Albers, um das zu ändern

Essen Sie abends mit Gabel in der einen und Fernbedienung in der anderen Hand?

Viele von uns entspannen nach einem langen Tag auf der Couch vor dem Fernseher. Leider führt diese Routine oft zu übermäßigem Essen und Gewichtszunahme.

„Es ist okay, gelegentlich einen Snack vor dem TV zu genießen. Wird daraus jedoch ein festes Muster oder verbinden sich Essen und Fernsehen kognitiv, entsteht ein ungesundes Verhalten“, erklärt die Psychologin Susan Albers, PsyD, Spezialistin für Essverhalten.

Essen plus Fernsehen = abgelenktes Essen

Beim Essen vor dem Fernseher (oder Smartphone) lenkt der Bildschirm ab. Sie schmecken die Spaghetti kaum und übersehen Signale wie einen leeren Teller oder vollen Magen.

Forschung bestätigt: Abgelenkt essen wir mehr – nicht nur jetzt, sondern auch später. „Fernsehen verlängert die Essensdauer. Bei einer einstündigen Folge snacken Sie einfach weiter“, ergänzt Dr. Albers.

Gewohnheiten durchbrechen: Tipps von Dr. Albers

Werden Sie achtsamer beim Essen mit diesen bewährten Strategien:

  1. Trennen Sie Essen und Fernsehen. Holen Sie Ihren Snack bewusst am Tisch – Studien zeigen, dass Achtsamkeit die Menge reduziert.
  2. Wählen Sie klug. Abends zucker- und koffeinfrei: Komplexe Kohlenhydrate wie Vollkornbrot oder Cracker fördern den Schlaf.
  3. Setzen Sie Limits. Nur eine Tüte Popcorn oder zwei Folgen. So schützen Sie Ihren Schlaf – Schlafmangel stört Appetithormone und triggert Heißhunger.
  4. Beschäftigen Sie Ihre Hände. Stricken, Malen, Stressball oder Sudoku statt Naschen.
  5. Laden Sie Freunde ein. „In Gesellschaft essen wir bewusster, weil wir unser Verhalten modellieren“, sagt Dr. Albers.

Schlaf, Stress oder Emotionen können Überessen fördern. Prüfen Sie, ob weitere Faktoren eine Rolle spielen.