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Sicher nachts Radfahren: Experten-Tipps von Dr. Michael Schaefer

Als passionierter Radfahrer wissen Sie: Tagsüber ist Fahren ideal. Nachts? Besser drinnen auf einem Ergometer oder Spinning-Bike trainieren, rät Michael Schaefer, MD, Leiter der Abteilung für muskuloskelettale Physikalische Medizin und Rehabilitation an der Cleveland Clinic.

Trotzdem fahren viele Enthusiasten auch nach Einbruch der Dunkelheit – absichtlich oder unfreiwillig. Egal warum: Vorbereitung ist entscheidend für Ihre und anderer Sicherheit.

Dr. Schaefer, selbst erfahrener Radfahrer, teilt bewährte Tipps, um sicher ans Ziel zu gelangen – bei Dunkelheit oder vor Sonnenaufgang.

1. Wählen Sie die sichersten Routen

Planen Sie gut beleuchtete, abends weniger befahrene Strecken. Priorisieren Sie beleuchtete Radwege oder Straßen mit Radspuren, empfiehlt Dr. Schaefer.

Auf potenziell geeigneten Straßen prüfen: Sind die Laternen wirklich an? Viele schalten nach Mitternacht aus.

2. Machen Sie sich sichtbar

Maximale Beleuchtung ist Pflicht. Günstig starten: Reflektierendes Klebeband auf Rücken, Radheck und -seiten anbringen.

Bei regelmäßigem Nachtfahren: Investieren Sie in ein hochwertiges System, rät Dr. Schaefer. Nur die hellsten und teuersten Modelle taugen wirklich. Suchen Sie Vorder- und Rücklicht, große Akkus und hohe Lumen-Zahlen (mindestens 800 Lumen, ideal bei dunklen Straßen).

Tipp: Auch tagsüber Lichter nutzen – für bessere Sichtbarkeit im Verkehr.

3. Tragen Sie reflektierende Kleidung

Moderne Radkleidung mit eingewebten Reflektoren ist hervorragend verfügbar. Sie leuchtet bei Autoscheinwerfern auf und schützt in Dämmerung oder Frühmorgen.

4. Nutzen Sie smarte Technologie

Dr. Schaefer schwört auf Radarsysteme: Sie warnen vor anhaltenden Autos und signalisieren Ihre Position.

Gute Beleuchtung boostet die Sicherheit enorm – ob geplant oder spontan. Fahren Sie langsamer, seien Sie extra wachsam. Ohne Licht? Absteigen und schieben, bis alle gut sehen können.