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Yoga für Anfänger: Ursprünge, Stile und wissenschaftlich bewährte Vorteile

Immer mehr Menschen begeistern sich für Yoga – von Prominenten wie Russell Brand bis Madonna. Viele im Runtastic-Team starteten mit den kostenlosen wöchentlichen Yoga-Sessions für Einsteiger. Es war ein echter „Aha-Moment“. Nachdem wir die Vorteile selbst erlebt haben, integrierten wir Yoga fest in die adidas Training Workouts.

Hier teilen wir spannende Fakten über Yoga und vier wissenschaftlich fundierte Vorteile. Es gibt noch mehr! Bleiben Sie dran für weitere Einblicke, warum wir Yoga lieben – und warum Sie es auch tun werden.

Was ist Yoga?

Yoga, wie es heute weit verbreitet praktiziert wird, umfasst eine Sequenz von Haltungen, die den Körper und Geist stimulieren. Ziel ist es, den Körper für sitzende Meditation vorzubereiten, die Vitalität zu steigern und ein Gefühl der Verbundenheit mit der Welt zu fördern.

Yoga wurzelt in der Sanskrit-Sprache. In Kursen hören Sie oft Sanskrit-Begriffe – eine Hommage an die uralten Ursprünge und eine Brücke über Sprachbarrieren hinweg. So können Sie Yoga weltweit üben. Die Haltungen werden als Asanas bezeichnet; „Yoga-Asanas“ beschreibt die körperlichen Übungen einer typischen Session.

Yoga für Anfänger: Ursprünge, Stile und wissenschaftlich bewährte Vorteile

Was bedeutet Yoga?

Das Wort „Yoga“ stammt etymologisch von „to yoke“ (anjochen). Es symbolisiert die Vereinigung – sei es Körper und Geist, Atem und Bewegung oder Individuum und Universum. Yoga schafft ein tiefes Gefühl von Einheit.

Arten von Yoga

Yoga breitete sich von Asien weltweit aus, beeinflusst von Buddhismus und Hinduismus – daher die Posen, benannt nach hinduistischen Göttern. Heute gibt es etablierte Stile und Varianten. Wählen Sie, was Sie am glücklichsten macht!

  • Hatha Yoga: Die älteste Form. Ausgeglichene Zeit im Stehen und Sitzen, Posen 5–10 Atemzüge halten. Einfache Haltungen fördern innere Stille.
  • Power Yoga: Moderne, intensive Variante von Hatha. Posen mindestens 10 Atemzüge halten.
  • Vinyasa Yoga: Fließende Bewegungen synchron mit dem Atem – ein Atemzug, eine Bewegung. Energiegeladen, fördert die Durchblutung.
  • Ashtanga Yoga: Kraftbetont mit sechs intensiven Serien. Schüler lernen die Sequenz auswendig, oft ohne Lehrerführung.
  • Yin Yoga: Entspannte Posen bis zu 10 Minuten halten, mit Hilfsmitteln. Kühler Raum, ideal gegen Schmerzen – geringste Intensität.
  • Bikram Yoga: 105 °F (ca. 40 °C) warm, 40 % Luftfeuchtigkeit. Immer gleiche 26 Posen in fester Reihenfolge.

Yoga für Anfänger: Ursprünge, Stile und wissenschaftlich bewährte Vorteile

Ist Yoga eine Religion?

Nein, Yoga ist eine Bewegungs- und AchtsamkeitsPraxis. Es entstand parallel in verschiedenen Kulturen und wurde von Religionen adaptiert. Traditionell dient es der persönlichen Gesundheit und Meditation, unabhängig von Glaubensrichtungen.

Was passiert in einer Yoga-Praxis?

Typisch: Start mit Pranayama (Atemübungen), dann Asanas (Haltungen), abschließend Meditation (Saha). Moderne Klassen enden oft mit Savasana („Leichenhaltung“): Mindestens zwei Minuten entspannt liegen.

Ist Yoga Sport?

Es hängt vom Stil ab. Power Yoga wirkt wie Krafttraining durch isometrische Halte; Vinyasa wie Cardio bei flotten Übergängen. Studien zeigen: Yoga verbessert Gesundheit durch Achtsamkeit, Atmung und Haltung. Es steigert Flexibilität – präventiv gegen Verletzungen. Viele Athleten und Alltagsmenschen schwören darauf, ebenso wir.

Vorteile von Yoga

Weltweit anerkannt: Yoga wirkt tiefgreifend. Wissenschaftliche Studien bestätigen vielfältige Effekte.

Yoga für Anfänger: Ursprünge, Stile und wissenschaftlich bewährte Vorteile

1. Psychische Gesundheit

Sport boostet die Psyche – Yoga noch mehr durch Achtsamkeit. Präsenz reinigt den Geist; Yogis fühlen sich geerdet und wach. Studien belegen: Atmung, Meditation und Haltungen aktivieren Gehirnwellen, erhöhen graue Substanz, Amygdala und Frontalcortex. Reduziert Stress, Angst und Depressionen – intensivere Stile wirken stärker bei Depressionen.

2. Chronische Rückenschmerzen

Yoga lindert chronische Rückenschmerzen effektiv. Ärzte empfehlen es vor invasiven Therapien.

3. Schlaf

Sogar tagsüber praktiziertes Yoga verbessert den Schlaf. Studien: Gestresste Pflegekräfte schliefen nach 4 Wochen besser; intensives Yoga nach 6 Wochen. Frauen berichten von tieferem Schlaf. Passen Sie Stile an (Yin abends, Vinyasa morgens) für optimalen zirkadianen Rhythmus.

4. Mobilität

Mobilität = fließende, koordinierte Bewegungen. Yoga schult kinästhetisches Bewusstsein, steigert Tiefe, Kraft und Flüssigkeit – auch Stuhl-Yoga für Hüften und Knöchel. Weniger Verletzungsrisiko durch bewusste Muskelaktivierung.

Yoga für Anfänger: Ursprünge, Stile und wissenschaftlich bewährte Vorteile

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Über die Autorin

Emily Stewart ist freie Autorin bei Runtastic. 200- und fast 500-Stunden-zertifizierte Vinyasa-Yogalehrerin, trauma-informiert. Unterrichtet in USA, England, Malta, Österreich. Besuchte Retreats weltweit, 6 Monate Indien (Sivananda-Ashram). Mentorin bei Kaivalya Yoga Methode.