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6 Gehschmerzen beim Spazierengehen, die Sie nie ignorieren sollten

Schmerzen sind ein normaler Begleiter beim Sport, etwa als verzögerter Muskelkater nach dem Training. Doch ein plötzliches Ziehen wirft oft Fragen auf: Ist das harmlos oder ein Warnsignal? „Schmerz signalisiert Ihrem Körper, dass etwas nicht stimmt – möglicherweise droht eine Verletzung“, erklärt Grayson Wickham, zertifizierter Strength-and-Conditioning-Spezialist, Physiotherapeut und Gründer von Movement Vault, das Klienten bei Flexibilität und Mobilität unterstützt.

Es ist knifflig zu entscheiden, wann man durchhalten sollte und wann ein Arztbesuch fällig ist. Hier sind sechs Gehschmerzen, die Sie beim Spazierengehen ernst nehmen müssen – mit möglichen Ursachen und Tipps von Experten, um sicher weiterzulaufen.

Denken Sie daran: Bei Brust-, Schulter-, Mittelrückenschmerzen oder Armschmerzen plus Kurzatmigkeit, Schwindel, kaltem Schweiß oder Übelkeit (Hinweise auf Herzprobleme wie Infarkt) sofort medizinische Hilfe holen.

Geschwollenes und brennendes vorderes Knie

Mögliche Diagnose: Patellasehnenentzündung
Hier könnte eine Entzündung der Sehne zur Kniescheibe oder ein Meniskusriss vorliegen, das Knorpel zwischen Oberschenkel- und Schienbein, sagt Wickham.

Was tun?
Bei Schmerzen über 6/10, die nicht mit Ruhe vergehen, Arzt aufsuchen, rät Thanu Jey, Chiropraktiker und Klinikleiter bei Yorkville Sports Medicine Clinic in Toronto. Erholung umfasst Bewegungsreduktion, tägliche Dehnungen wie Foam-Rolling vor dem Gehen und dynamische Aufwärmer, empfiehlt Wickham.

Solche Probleme entstehen oft durch verspannte Hüften oder Knöchel, die das Knie überlasten. Prüfen Sie Ihre Schuhe: Falscher Sitz kann Schmerzen verstärken, warnt Jey.

Schienbeinschmerzen

Mögliche Diagnose: Shin Splints
Winzige Stressfrakturen am Schienbein verursachen oft Schienbeinkantensyndrom, erklärt Allen Conrad, zertifizierter Strength-and-Conditioning-Spezialist, Chiropraktiker und Inhaber des Montgomery County Chiropractic Center in Nordwales, Pennsylvania.

Was tun?
Ruhe einlegen, besonders nach Überlastung (z. B. plötzlich 10 km statt Nachbarschaftsrunde), rät Yera Patel, zertifizierte Strength-and-Conditioning-Spezialistin und orthopädische Physiotherapeutin in New York City. Bei Dauer: Physiotherapeut analysiert Gangmuster und erstellt Kräftigungsplan gegen Rückfälle.

Krämpfe oder geschwollene Waden

Mögliche Diagnose: Tiefvenenthrombose (TVT)
Krampf, Rötung, Schwellung, Wärme oder Empfindlichkeit deuten auf ein Blutgerinnsel in tiefen Beinvenen hin – potenziell lebensgefährlich, wenn es in die Lunge wandert, warnt Patel.

Was tun?
Sofort Arzt: Doppler-Ultraschall klärt ab, ob Gerinnsel oder muskuloskelettal. Bei TVT: Blutverdünner. Beinübungen und Gehen fördern Durchblutung; langes Sitzen oder Operationen erhöhen Risiko (American Academy of Orthopaedic Surgeons).

Fersenschmerzen

Mögliche Diagnose: Plantarfasziitis
Dumpfer Schmerz in Ferse und Fußsohle, schlimmer morgens, bergauf oder nach Sitzen: Reizung des Bandes von Ferse zu Zehen, sagt Patel.

Was tun?
Intensität reduzieren, da Überlastung Ursache ist – ohne Fußmuskelstabilität. Podologe hilft mit Dehnungen und Einlagen, falls nötig; Ignorieren führt zu Humpeln und Folgeverletzungen (Jey).

Schmerzen im unteren Rücken

Mögliche Diagnose: Lumbalzerrung
Muskelriss durch falsche Haltung beim Gehen, meint Patel.

Was tun?
Ignorieren verstärkt Verspannungen und Schwäche. Physiotherapeut verschreibt Stärkungs- und Dehnroutine. Diese fünf einfachen Schritte helfen zusätzlich.

Stecknadeln und Nadeln von Beinrückseite bis Fuß

Mögliche Diagnose: Ischias
Scharfe, stechende Schmerzen mit Kribbeln oder Taubheit vom Gesäß bis Fuß: Reizung des Ischiasnervs, schlimmer beim Start.

Was tun?
Wiederholtes Gehen spannt Piriformis-Muskel, der Nerv quetscht (Conrad). Arzt untersucht; heilt meist in Wochen selbst. Ruhe, leichte Bewegung, Schmerzmittel, Kälte/Wärme lindern. Chiropraktiker korrigiert Haltung.