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8 Gründe, warum ein Spaziergang oft besser ist als Laufen – Tipps von Fitness-Experten

Es ist verlockend zu denken, dass Laufen immer die bessere Wahl ist, da es intensiver wirkt. Doch Fitness-Experten vom American Council on Exercise (ACE) und anderen Spezialisten sehen das differenzierter: In vielen Situationen – bei Verletzungen, Jetlag oder im Gelände – überzeugt ein simpler Spaziergang mehr als Joggen oder langsames Laufen.

Fitnessprofis wie Jacque Crockford und Lauren Shroyer vom ACE nennen acht Fälle, in denen Sie Ihre Pace drosseln sollten, um maximale Vorteile zu erzielen:

1. Wenn Sie neu im Training sind

Wenn Sie mit dem Sport beginnen, ist Gehen oft angenehmer als Laufen, betont Jacque Crockford, Content Manager für Bewegungsphysiologie beim ACE. Eine Form der Bewegung zu finden, die Spaß macht, ist entscheidend für langfristigen Erfolg. Gut zu wissen: Kurze Einheiten reichen. „10 Minuten Spazierengehen verteilt über den Tag führen zu mehr Produktivität, besseren Hormonwerten, Schlaf und Blutzuckerkontrolle – mit Kettenreaktionen für Körper und Geist“, erklärt Crockford.

2. Bei Verletzungen

Laufen belastet stark: Jeder Aufprall übertrágt enorme Kräfte auf den Körper, sagt Lauren Shroyer, Director of Product Development beim ACE. „Bei heilenden Muskeln oder Gelenken bleibt Gehen schmerzfrei.“ Diese Option beschleunigt die Regeneration, sodass Sie schneller zu höheren Intensivphasen zurückkehren können.

3. Bei Jetlag

„Verletzungen passieren häufig bei Müdigkeit – Jetlag ist ein Klassiker“, warnt Shroyer. Trainieren Sie ruhig weiter, da Bewegung Energie spendet. Wählen Sie stattdessen einen ausgedehnten Spaziergang mit 30–60 Minuten Tageslicht, statt riskantes Joggen.

4. Zur aktiven Erholung

„Regelmäßige Sportler profitieren von Gehen als Cross-Training“, sagt John Nulty, zertifizierter Strength-and-Conditioning-Spezialist und klinischer Direktor bei Professional Physical Therapy in West Islip, New York. An schwachen Tagen optimiert es die Leistung und minimiert Überlastungsrisiken. Variieren Sie Untergrund (Asphalt zu Sand oder Hügeln) oder Tempo, um Langeweile zu vermeiden.

5. Um die Schrittzahl bequem zu steigern

Gehen erfordert selten Umziehen oder Duschen, meint Sabrena Jo, Director of Science and Research Content beim ACE. „Einfach mit dem Hund gángen, Kollegen einladen oder durch die Nachbarschaft schlendern – so sammeln Sie locker mehr Schritte.“

6. In der Erholung zwischen Sprintintervallen

Zwischen harten Sprints lieber gehen als joggen, rát Julian Ho, Fitnesstrainer aus Toronto. Es geht um ein ausgewogenes Work-to-Rest-Verháltnis. „Gehen beruhigt das Nervensystem effektiver als langsames Laufen, fördert die Atmung und bereitet auf nächste Sprints vor.“

7. Bergab bei Trailruns

„Strategisches Gehen beim Trailrunning spart Energie“, erklárt Ho. Bergab schont Gelenke, reduziert Belastung und verzögert Erschöpfung für spätere Anstiege.

8. Wenn Sie entspannen möchten

Waldbaden oder Naturspaziergánge wirken beruhigend. „Gehmeditation verbindet Körper und Geist“, sagt Ho. Laufen fordert mehr neuromuskuláre Kontrolle und Stress – Gehen schafft Raum für Achtsamkeit und Ruhe.