Auch wenn Laufen eine der natürlichsten Bewegungen des Menschen ist, fühlt sich Joggen für viele nicht so mühelos an, wie es bei erfahrenen Läufern wirkt. Anfänger, Frauen mit Brustschmerzen beim Laufen oder Gelegenheitsläufer haben oft Schwierigkeiten, beim täglichen Joggen Anmut und Freude zu empfinden.
Wir kennen dieses Gefühl, wenn Laufen zur Plackerei wird. Hier zeigen wir Ihnen als Laufexperten, wie Sie Schwächen in Ihrer Lauftechnik gezielt ausgleichen – basierend auf jahrelanger Praxis und biomechanischen Prinzipien.
Ein Überblick

- Lehnen Sie sich leicht nach vorne
- Blick nach vorn
- Halten Sie die Schulterblätter neutral
- Ellbogen um 90 Grad beugen
- Stabilisieren Sie den Kern
- Heben und beugen Sie das Knie
- Drücken Sie das hintere Bein ab
Denken Sie daran: Ihre Form ist einzigartig
Niemand ist gleich. Die ideale Laufform hängt von Ihrer Körperstruktur, Stärken und Schwächen ab. Einfache Übungen und Workouts helfen Ihnen, sich leichter und effizienter zu fühlen – besonders als Anfänger oder bei Challenges in der adidas Running App.
Tipps für die richtige Laufform
1. Physische Tensegrity-Modelle verstehen
Beim Bewegen spannt sich der Körper gezielt an und entspannt sich. Stellen Sie sich Ihren Körper wie ein Segelboot vor: Straffe Seile und Wind im Segel erzeugen Vorwärtsbewegung – ähnlich wie Muskeln, Bänder, Sehnen und Atmung beim Laufen.
Laufen braucht Balance aus Anspannung und Entspannung. Entspannen Sie Atmungshelfer wie den Nacken, spannen Sie Stabilisatoren wie die Gesäßmuskulatur an. So speichern Sie Energie und rebounden effizient vom Boden – statt zu stampfen.
2. Stellen Sie Ihre Laufhaltung ein
Wie bei Sitzen und Stehen können Sie auch Ihre Laufhaltung optimieren.
Viele Büromenschen haben eine nach vorne geneigte Kopfhaltung mit rundem oberen Rücken (Kyphose):

Diese Haltung bremst beim Laufen. Besser: Aufrecht mit leichtem Vorwärtsneigen:

So finden Sie gute Haltung:
- Stehen Sie aufrecht: Stellen Sie sich vor, eine Schnur zieht am Scheitel nach oben. Längern Sie Hals und Gelenke locker.
- Aktivieren Sie den Core: Leichte Anspannung in Bauch und Rücken verbessert Kraftübertragung. Testen Sie grundlegende Core-Übungen für Läufer.
- Schultern neutral: Wie Vogelflügel, die entspannt am Brustkorb ruhen – nicht eingezogen oder ausgebreitet (Winging).
- Blick nach vorn: Vermeiden Sie Starren auf die Füße oder Hochschauen. Der Körper folgt dem Blick.
- Leichter Tilt: Neigen Sie sich aus Knöcheln und Hüften vorwärts für mehr Abstoßkraft und Balance – nicht aus dem Rücken.
3. Finden Sie einen rhythmischen Armschwung
Beine sind wichtig, doch Arme und Oberkörper werden unterschätzt.
Wussten Sie? Ein guter Armschwung treibt die Beine rhythmisch voran.
Viele laufen mit hängenden Armen, besonders bei Müdigkeit:

Gerade oder kreuzende Arme blockieren. Der Körper bewegt sich kontralateral: Rechter Fuß vor – linker Arm vor. Beugen Sie Ellbogen, halten Sie Arme seitlich für Schwung.

Tipps für besseren Armschwung:
- Schultern entspannt auf Brustkorb.
- Ellbogen bei 90 Grad.
- Ellbogen nah am Körper: Parallel nach hinten, nicht kreuzend oder auslaufend.
- Fäuste locker: Gegen Verspannung Arme baumeln lassen, Schultern zucken oder weiche Bälle halten.
4. Fersenstoß vermeiden: Bremsen aus!
Lauf- und Gangmuster unterscheiden sich. Beim Gehen Ferse zuerst, Knie gestreckt – beim Laufen führt das zu Overstriding.

Ferse vor Knie bremst und belastet Gelenke.
Stattdessen: Knie voran, wie über Hindernis steigen.

Vermeiden Sie Overstriding:
- Knie heben und beugen: Wie eine Feder.
- Hinteres Bein abdrücken für Vortrieb.
- Ferse hinten heben: Bereitet Vorwärtsschwung vor.
Ausfallschritte trainieren das perfekt.
Ihre ideale Laufform finden
Ihr Körper ist einzigartig – die beste Form fühlt sich kontrolliert und angenehm an.
Änderungen brauchen Zeit und können vorübergehend Beschwerden wie Rückenschmerzen verursachen. Der Körper passt sich aber an. Kleine Anpassungen werden natürlich.
Sanfte Wege, Ihren Stil zu verbessern:
- Fünf Aufwärmsübungen mit variierender Technik: Eine Woche gebeugte Arme, nächste höhere Knie. Tracken Sie Erfolge.
- Drei bewährte Methoden: 6–12 Wochen pro Technik, bis Gewohnheit.
- Stärken Sie Oberkörper und Core für Haltung und Balance – integrieren Sie Übungen an Lauftagen.
- Atmen nicht vergessen! Nutzen Sie Laufatmungstipps – wie Wind im Segel.
Laufen ist natürlich. Seien Sie geduldig und neugierig – die Form findet Sie.
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