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Gehen bei Luftverschmutzung: Essentielle Tipps von Dr. Josh Emdur

Die Vorteile eines täglichen Spaziergangs sind unbestritten: verbesserte Stimmung, reduzierte Angstzustände und ein stärkeres Herz. Doch bei hoher Luftverschmutzung – wie durch aktuelle Waldbrände in Kalifornien und dem Nordwesten oder in städtischen Gebieten – können diese Effekte beeinträchtigt werden. Als Chief Medical Officer bei SteadyMD, Dr. Josh Emdur, erklärt, worauf Sie achten sollten, bevor Sie losgehen.

Warum ist Luftverschmutzung gefährlich?

Laut Dr. Josh Emdur kann regelmäßiges Training bei starker Verschmutzung, wie bei den Waldbränden in Kalifornien und dem Nordwesten, Auswirkungen ähnlich wie Zigarettenrauchen haben. „Eine einmalige Exposition verursacht selten bleibende Schäden, doch Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen hohen Feinstaubwerten und erhöhter Sterblichkeit“, betont Emdur. „Ihre Lungen ähneln Luftballons: Rauch und Feinstaub mindern langfristig ihre Elastizität und erschweren das Atmen – vergleichbar mit Rauchen.“

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Wer ist am meisten gefährdet?

Bei hoher Luftverschmutzung steigen für alle Outdoor-Aktiven Risiken wie Lungenschäden, Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Besonders anfällig sind Menschen mit Vorerkrankungen. „Langfristige Feinstaubbelastung fördert chronische Lungenerkrankungen wie COPD oder Emphysem“, warnt Emdur.

Schlechte Luft reizt Augen, Nase und Rachen und kann Atemnot auslösen. Emdur rät daher Menschen mit Asthma, Kindern und Senioren zu besonderer Vorsicht.

„Kinder atmen pro Pfund Körpergewicht mehr als Erwachsene und reagieren sensibler. Ihre schmaleren Atemwege verstopfen schneller. Sie sind oft draußen, aktiver und anfälliger für verschlimmerte Atemwegserkrankungen.“

Senioren bergen ähnliche Risiken durch Vorerkrankungen wie Herz- oder Lungenprobleme. „Ältere mit Diabetes sind besonders gefährdet, oft aufgrund zugrunde liegender Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, sagt Emdur.

Wann sollten Sie drinnen bleiben?

Obwohl Gehen bei Verschmutzung riskant ist, ist Inaktivität schädlich. Eine Studie in Circulation zeigt: Regelmäßige Bewegung birgt auch in verschmutzter Luft Vorteile, wie ein geringeres Bluthochdruckrisiko.

Trotzdem: Ignorieren Sie Warnwerte nicht. „Überprüfen Sie den Luftqualitätsindex (AQI). Ab 100 empfehle ich, das Training anzupassen – besonders bei Sensibilität“, rät Emdur.

Bei jüngsten Bränden verschlechterten sich Asthmasymptome. „Riechen Sie Rauch oder sehen Sie starken Dunst? Ziehen Sie Indoor-Alternativen in Betracht. Achten Sie auf Husten, Kratzen im Hals oder Atemveränderungen – Husten ist ein häufiges Asthmasymptom.“

Hilft Gehen mit Maske?

Masken gegen COVID-19 sind ratsam in der Nähe anderer. N95-Masken filtern Partikel, schützen aber nicht vor Rauchgasen wie Kohlenmonoxid.

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Wie minimieren Sie schädliche Auswirkungen?

Für Outdoor-Fans bei mäßiger Verschmutzung: Folgen Sie der AQI-Tabelle.

Gehen bei Luftverschmutzung: Essentielle Tipps von Dr. Josh Emdur

Tipps zum sicheren Spazierengehen:

  • Trainieren Sie frühmorgens oder abends, wenn Ozon niedriger ist (Feinstaub PM2,5 schwankt weniger).
  • Beobachten Sie Husten, Rachenreiz, Atemnot, Keuchen oder Brustenge. Bei Symptomen: Abbrechen und Arzt konsultieren.
  • Bei schlechter Luft: Indoor in klimatisierten Räumen trainieren.

Machen Sie tägliche Fortschritte bei Fitness- und Ernährungsplänen, z. B. mehr Schritte. Gehen Sie zu „Pläne“ in der MyFitnessPal-App für Coaching und motivierende Aufgaben.