Jede Bewegung – sei es Gehen, Laufen, Radfahren oder Schwimmen – startet aus einer statischen Position, betont Pete McCall, zertifizierter Kraft- und Konditionsspezialist, ACE-zertifizierter Trainer und Autor von „Smarter Workouts“. Achten Sie darauf, dass Ihre Ausgangsposition optimal ist, damit Ihre Bewegungen nicht darunter leiden.
„Eine schlechte Körperhaltung führt zu schnellerer Ermüdung“, erklärt Christina Ciccione, zertifizierte Kraft- und Konditionsspezialistin sowie Physiotherapeutin bei Professional Physical Therapy in Baldwin, New York. „Der Körper muss mehr Energie aufwenden, um gegen schlechte Haltungsgewohnheiten anzukämpfen und Sie in der richtigen Position zu halten.“
Wir alle haben individuelle Ungleichgewichte durch Büroarbeit, einseitige Sportarten oder Alltagsgewohnheiten wie das buckeln über dem Smartphone. Diese vier einfachen Übungen vor dem Spaziergang stellen sicher, dass Sie aus einer erstklassigen Haltung starten – und am Ende energiegeladen ankommen, nicht erschöpft.
Sie dauern nur Minuten und sparen Ihnen Zeit unterwegs.

Schultern zurückziehen
Vorteile: Schulterdrücken stärken Rhomboideus und Trapezius, bekämpfen runde Schultern und verbessern die Ergonomie, sagt Ciccione. Sie reduzieren die Neigung zu einer gekrümmten Haltung beim Gehen, die Rückenschmerzen verursachen kann.
Hüften kreisen lassen
Vorteile: Diese Rotation mobilisiert die Hüften, die beim Sitzen oft blockiert sind. „Mobilität in allen drei Ebenen schmiert die Gelenke durch Wärme und verbessert die Bewegungsfreiheit beim Gehen“, erklärt McCall.
Beine stretchen
Vorteile: Der Läuferausfallschritt dehnt Hüftbeuger (verspannt durch Sitzen), Kniesehnen, Waden und Gesäßmuskeln – essenziell für korrekte Gehform, so Ciccione.
Schuhe prüfen
Vorteile: Bequeme Schuhe verhindern Ungleichgewichte und Schmerzen in Hüfte, Knöchel oder Knien, rät Ciccione. Regel: Trainingschuhe maximal 800 km oder sechs Monate bei regelmäßigem Gebrauch.